Hallo und herzlich Willkommen liebe Flug interessierte, alle, die mich unterstützen wollen auf meinem Weg in die Lüfte und alle, die generell einfach mal vorbei schauen wollen, um zu sehen, was ich hier so treibe.

 

(Alp)-traum Fliegen?

Fliegen ist für den einen oder anderen der absolute Alptraum. Für manch einen wiederum, ist es das absolute Abenteuer und Gefühl von Freiheit und Adrenalin. Zu fliegen löst in meinen Augen einfach nur pure Begeisterung aus. Aber wer bin ich und warum komme ich dazu so eine Leidenschaft für das Fliegen zu haben?

 

Vom Bodensee nach Kuwait

Ich bin Sophia, geboren in einem kleinen Dorf direkt am Schweizer Beckenrand des Bodensees und lebe derzeit schon bereits seit sechs Jahren in meiner Wahlheimat Hamburg. Keine sechs Monate nach meiner Geburt haben es meine Eltern mit mir am Bodensee ausgehalten, bevor es sie beruflich nach Kuwait zog. Dreieinhalb Jahre durfte ich dort die Sonne in mein Herz strahlen lassen, die Sandkörner in meine Lungen einatmen und die englische Sprache erlernen.

 

Sprachlos in Deutschland

Nach drei Jahren Aufenthalt am Persischen Golf wurde meine Familie aufgrund des Golfkrieges jedoch zurück in die Heimat verjagt. Schön war es in Deutschland aber auch, keine Frage. So schön, dass es mir doch tatsächlich für ein Jahr im wahrsten Sinne die Sprache verschlug. Deutsch war noch nie meine Sprache, da hatte mir Englisch irgendwie besser gefallen. Naja, lernen musste ich sie, die deutsche Sprache, dann trotzdem. Danach nahm mein Leben wie manch so ein anderes einen relativ geradlinigen Weg. Ab in die Grundschule und gehievt von meinen Eltern auf das Gymnasium bis hin zum Abitur.

 

Aller guten Dinge sind drei: Schule, Sport und Musik

Neben meinen schulischen Aktivitäten kamen noch viele weitere sportliche hinzu. Es gab kaum eine Sportart, die ich ausgelassen habe. Gestartet von Ballett über Turnen, Handball, Volleyball, Basketball hin zum Tennis. Tennis sollte mich dann eine Weile auch etwas intensiver begleiten. Neben all der sportlichen Bildung durfte das Musikalische natürlich nicht zu kurz kommen. Kurzum: Es wurden daraus neun Jahre Klavier spielen, was aber nicht wirklich erwähnenswert ist.

 

Von Papa mit dem Fliegervirus infiziert

Neben all meinen Freizeitaktivitäten aber wurde schon sehr früh die Leidenschaft für das Fliegen geboren und blieb bis vor einigen Jahren sehr lange im Tiefen verborgen. Mein Vater hatte die private Pilotenlizenz, wodurch ich schon in jungen Jahren in den Genuss des privaten Fliegens gekommen bin. Als kleiner Steppke durfte ich rechts neben meinem Papa das Ruder von Seite zu Seite bewegen. Ein schönes aber auch zu seltenes Erlebnis. Mein Vater legte recht früh zum Schutz der Familie und aus gesundheitlichen Gründen den Schein nieder.  Dadurch war meine amateurmäßige Tennikarriere beschlossene Sache. Drei bis vier Mal wöchentlich Training und Turniere am Wochenende waren da der Alltag. Nebenher durfte da natürlich dann auch die Schule nicht zu kurz kommen. Das private Fliegen war damit at acta gelegt. Trotzdem blieb es mir immer in toller Erinnerung.

 

Wieder raus in die Welt

Nach meinem Abitur im Jahre 2006 kamen dann meine Eltern auf die glorreiche Idee, mich ins Ausland zu schicken. Nach einem Jahr der Orientierung in Vancouver und Umgebung, musste die Frage aller Fragen kommen:„Kind, was willst du studieren??“ Ich war gedanklich sehr weit weg von jeglichem Studium. Die Welt hatte noch so viel mehr für mich zu bieten, als dass ich mich nach einem Jahr wieder im deutschen Lande zurück verschanzen sollte.

 

Über den Wolken

Da das Weltenbummeln aber auch irgendwie finanziert werden sollte, entschied ich mich, Stewardess zu werden. Die perfekte Entscheidung für eine zwanzigjährige Frau, mit dem Drang, die Außenwelt gepaart mit der Arbeitswelt zu entdecken. Ein Jahr flog ich dann mit Air China in den östlichen Sphären umher, bevor es mich zurück in die Wüste verschlug. 2008 sollten dann Dubai und Emirates mir die Tür zur Welt öffnen. Drei Jahre durfte ich dann die Welt 50 Mal umrunden, fast alle Kontinente bereisen und mit Kollegen zusammen arbeiten, die 123 verschiedene Sprachen sprechen. Ein unvergessliches Erlebnis, jedoch nichts für die Ewigkeit.

 

Von der Flugbranche ins Flugzeug

Nichts desto trotz wurde dort für mich der Grundstein dafür gelegt, dass ich eines Tages ein Flugzeug selbst steuern wollte. 2011 habe ich dann allen Mut zusammengenommen und bin zurück nach Deutschland, nach Hamburg gezogen. Ein Studium sollte mich dort beglücken und mir einen sicheren Job vermachen. 2016 war die Errungenschaft vollbracht. Heute bin ich IT-Beraterin bei der Lufthansa Industry Solutions.

Der Traum, ein Flugzeug selbst zu steuern, war all die Jahre immer da und nun kann er Wirklichkeit werden.

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf meinem Abenteuer begleiten würdet und eventuell auch die Lust bekommt oder den Traum entwickelt, genau das selbe zu tun.

 

In diesem Sinne…….Happy Landings!!